Bist du gerade genervt und gestresst von deinem Streben nach Selbstverwirklichung?

Dann bist du hier richtig. In den Taschendamen kannst du Verbündete finden und dich von ihnen beruhigen und ermutigen lassen. Sie bauen dir eine Brücke zwischen dem was ist und dem was du dir wünscht.

Eine Mutmachgeschichte von Taschendame Tuana. Maike Grunwald

Maike Grunwald und die TaschendamenIch bin Maike Grunwald.

Künstlerin für Wertschätzendes. Pädagogin und malende / schreibende Ideenheldin.

Woher ich komme

Im Dschungel meiner vielen Ideen – werde ich Pathologin, Entwicklungshelferin, EIsverkäuferin, Friseurin oder wandere ich doch lieber aus nach Afrika? – durchschaute ich lange nicht die roten Fäden, die sich durch mein Leben zogen.

Das Handwerk

Vom Sticken zum Stricken zum Nähen. Mit zehn schneiderte ich meinen Barbiepuppen ihre eigene Modekollektion. Mit 30 arbeitete ich schon seit mehreren Jahren in der Druckerei, druckte, falzte und schnitt Papier. Das Papierlager hatte es mir besonders angetan. Mit 40 flammte die Nähbegeisterung wieder auf und ich nähte: Taschen. Die Basis der späteren Taschendame.

Das Malen

Mit drei Jahren hielt ich beide Hände in den Farbtöpfen, mit sechs Jahren pauste ich mit Butterbrotpapier Comicfiguren ab. Malen nach Zahlen mit Ölfarbe und Kerzenschein an einer kleinen Tischstaffelei mit zehn. Kunst war mein liebstes Fach in der Schule. Im Museum störte mich, dass ich nichts anfassen durfte. Ich studierte Kunst und machte es anders: In meiner Abschlussarbeit musste man „die Kunst“ anfassen. Sonst wäre es nicht komplett gewesen. Dieser Geist steckt auch in den Taschendamen: Ohne dich sind sie nicht komplett.

Das Schreiben

Mit zwölf fing ich an, Tagebuch zu schreiben. Mit 35 hatte ich so viele Kartons voll, dass ich einige zelebrierend wegschmiss, andere zu einem neuen Kunstprojekt weiterverarbeitete. Mein erstes Gedicht hieß „Die gelben Gummistiefel“. Während meines Studiums war der Kurs „Kreatives Schreiben“ ein Durchbruch. Es folgten Gedichte zu meinen Bildern im Jahr 2000. 2016 veröffentlichte ich beides als Buch. Seit Oktober 2014 schreibe ich Taschendamen-Geschichten.

Das Theaterspiel

Hätte man mich vor 15 Jahren gefragt, ob ich einen Lehrer als Vorbild hatte, ich hätte nein gesagt. Doch heute führen viele Erinnerungen zurück an meinen Deutschlehrer. Bei ihm schrieb ich die gelben Gummistiefel, zeichnete Werbung und entwickelte in einer Gruppe ein Hörbuch. Nach der Schule war ich bei ihm in der Theater-AG. Viele Jahre später bildete ich mich als Clownin und Theaterpädagogin fort. Die Möglichkeit, die Taschendamen als Spielfiguren zu sehen, eröffnen neue Horizonte. Sie wurden lebendig und waren mehr als nur eine Skulptur. 

Das Glück

Mit 20 fiel mir das Buch „Gesundheit für Körper und Seele“ von Louise L. Hay in die Hände. Von da an bewegte ich mich auf „Glückskurs“: Wie lebe ich gesund und glücklich? Ich lernte die buddhistische Philosophie kennen und lieben. Du wirst sie in manch einer Taschendame wiederfinden.

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