Wie aus einer Tasche eine Dame wurde

Wie aus einer Tasche eine Dame wurde

Wie aus einer Tasche eine Dame wurde

Am Anfang war es Zufall

Lesung in HamburgEin besonderes Ereignis steht bevor. Genauer genommen zwei: Die Taschendamen gehen „offline“ und sind das erste Mal im Rahmen der Ausstellungsreihe „7 plus 1“ in Hamburg zu sehen und zu hören. Die zweite Besonderheit: Im Rahmen der Schreibpowertage im Oktober bin ich als Autorin zu Gast und berichte über meine Erfahrungen des „live Schreibens“ und natürlich über mein Buch  „Wo geht´s denn hier zum Licht?“

Gründe genug, zurückzuschauen wie es zu den Taschendamen gekommen ist.

Eigentlich nähte ich damals im Sommer 2014 nur ein paar kleine Taschen. Schnell kam die Idee hinzu, dass es nicht irgendwelche Taschen sein sollten. Nein, Taschen mit Mission! Mit Wohlfühlmission – für Frauen, die ihre eigene Zeit genießen und zelebrieren wollten. Eines Tages zeichnete ich der Tasche einen Körper: Sie „vermenschlichten“ sich.

Zu einer Figur mit Hand und Fuß gehört auch ein eigener Name: Sunny, Happiness… Die Taschendamen waren geboren.

Die ersten von ihnen fanden neue Besitzerinnen. Damals noch mit einer Grafik. Die siehst du unten in der Bildergalerie. Nach einiger Zeit wurde ich nach dem Draht gefragt. So arbeitete ich an einem Drahtgestell, in das man die Tasche legen oder setzen konnte.

Doch etwas fehlte noch. Im Herbst lernte ich Katja Glöckler und die Idee des Live-Schreibens  kennen. Sie fragte nach „dem Gänsehautmoment“. Ich war berührt von den Lebensgeschichten von Frauen, die in dunklen Zeiten „das Licht“ gefunden hatten. Damals las ich beispielsweise von einer Frau, die den Kampf gegen Krebs aufgenommen hatte. Die „Taschendamen-Mission“ wurde klar: Mit ihnen gemeinsam wollte ich nach dem Licht suchen. Nicht nur in schweren Zeiten, auch in alltäglichen: Im Ringen nach Zeit, Ordnung, Schönheit…

Seit Oktober 2015 schrieb ich 31 Kapitel  – live und unlektoriert.  Alle sind online zugänglich und du kannst sie hier lesen.  >> zur Übersicht.

Das bringt mich zu dem dritten besonderen Ereignis: Die Damen werden dieses Jahr zwei Jahre alt!

Ich freue mich, dich zu dem einen oder anderen Ereignis zu treffen: In Hamburg, bei den Schreibpowertagen oder hier als Besucherin bei den Taschendamen.

>>Einladung zur Ausstellungsreihe

Dies ist ein überarbeiteter Beitrag zur Blogparade von Artilda vom Dezember 2015. 

Ein Jahr „Taschendamen“. Alles begann im Oktober 2014… Aber siehe selbst:

als Bildergalerie oder auf YouTube:

So entwickelten sich die Taschendamen.
Stoffteile würfeln.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Das Ergebnis.
So entwickelten sich die Taschendamen.
… noch ein bisschen manipulieren…
So entwickelten sich die Taschendamen.
… und dann nähen.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Und wenn die Tasche eine Dame wird?
So entwickelten sich die Taschendamen.
Mit Hand und Fuß?
So entwickelten sich die Taschendamen.
Oder so?
So entwickelten sich die Taschendamen.
Taschen mit Herz.
So entwickelten sich die Taschendamen.
So sieht sie dann digital aus.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Allein bleiben ist doof.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Nur ein Modell auch.
Liselotte
Die Familie wächst.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Hier sind die ersten Damen.
Natürlich mit Namen.
So entwickelten sich die Taschendamen.
„Happiness“ ist die Erste, die geht.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Aber nicht einfach so. In ihr drin ist „Wohlfühlinhalt“. Nach ihrem Namen hat sie nun auch eine Mission: Sie wird Erinnerungshelferin für unsere Wohlfühlzeit.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Fehlt eigentlich nur noch der Körper.
So entwickelten sich die Taschendamen.
… diese ist stabiler.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Da kann man sich setzen.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Zu guter Letzt…
So entwickelten sich die Taschendamen.
… fehlt den Damen nur noch…
So entwickelten sich die Taschendamen.
… ihre Persönlichkeit.
So entwickelten sich die Taschendamen.
Sie schreiben jetzt Geschichten
Weihnachten feiern wollen sie auch.
Bleibt nur noch…
… danke zu sagen für´s Anschauen…
und dir eine schöne Zeit zu wünschen!

 

Von Herzen bedanke ich mich bei:

Veit Lindau für das Bootcamp…

Christina Emmer und ihre Sichtbarkeitschallenge, die so unglaublich vieles sichtbar gemacht hat.

Katja Glöckler, für das „Gänsehautprinzip“ beim Schreiben.

Durch euch habe ich viele, tolle Menschen kennengelernt, die mich inspiriert und unterstützt haben. 

 

 

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