Erfolg

Der Wert der kleinen Schritte

Erfolg.

ERfolgSgeschICHte.

Ich liebe Erfolgsgeschichten. Ich liebe es, von Menschen zu lesen, die etwas in ihrem Leben verändert haben. Dann stelle ich mir vor, dass jeder Erfolg ein kleiner Stern am Abendhimmel ist, der über uns leuchtet. Deshalb freue ich mich besonders, dass Christina Emmer die Idee aufgegriffen hat und eine Blogparade „Deine Erfolgsgeschichte als Coach! – Die große Blogparade zur 21-Tage-Sichtbarkeits-Challenge“ ins Leben gerufen hat.

Erfolg, was ist das?

An dem Aufschreiben meiner eigenen Erfolgsgeschichte sitze ich nun schon seit Tagen. Denn eine Frage ist natürlich: Was ist denn (unternehmerischer) Erfolg? Wenn das Geld auf meinem Konto stimmt? Wenn die Kunden Schlange stehen? Ist das schon Erfolg, wenn ich trotzdem vor vielen Fragen stehe, die wieder neue Zweifel wachrufen?

Immer dem Herzen nach

Meinem Herzen zu folgen bleibt für mich der größte Erfolg. Wenn ich dann noch Menschen finde, die die Taschendamen lieben (und kaufen 🙂 ), ist meine Vision ein Stück Wirklichkeit geworden. Als hauptberufliche Lehrerin sind die Taschendamen mein kreativer „Nebenjob“.

Der Wert der kleinen Schritte

Als meine Mutter mir letztens sagte, wie beeindruckt sie von meiner Kreativität sei, war mein erster spontaner Gedanke „Ja, komisch, oder? „Plötzlich“ ist alles da.“ Wie kam es dazu? Die unspektaluräre Antwort: Ich bin einfach jeden Tag aufgestanden. Julia Cameron schrieb sinngemäß davon in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“. Nicht die fünf Stunden kreatives Schaffen zählen. Sondern es zählt, jeden Tag aufzustehen. Manchmal waren es nur fünf Striche auf dem Papier, ein Blick in ein Künstlerbuch oder 10 Minuten schreiben. Diese kleinen Schritte haben dazu geführt, dass mein persönlicher Erfolg mich gefunden hat.

Einfach drauf los

Meine ersten Schritte waren und sind immer und oft noch spontan und aus dem Bauch. Durch meine Arbeit als Lehrerin war ich nicht angetrieben von Existenzsorgen, sondern die Idee breitete sich langsam aus. Immer öfter stellte ich mir die Frage „Wie wäre es mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit?“ Frei von finanziellem Druck fühlte sich das ziemlich gut an.

Sichtbar sein? Lieber noch nicht…, oder doch?

Die größte Hürde war das Sichtbar werden. Wie passend, angesichts der 21 Tage-Challenge! Ich merkte es an vielen Ecken: Der Antrag auf nebenberufliche Tätigkeit, unangenehme Gespräche über „Was willst du denn dafür haben?“ . Das Rausgehen und zeigen, was ich mache. Was mir hilft? Nur die Übung. Wieder in kleinen Taten denken. Welchen nächsten Mini-Schritt kann ich machen, um noch sichtbarer zu werden? Und wenn der noch zu groß ist, welchen Mini-Mini-Schritt gibt es?

Der Wert der Beziehung

Von Anfang an, als sich die Idee der Selbstständigkeit in meinem Kopf festsetzte, habe ich mich mit Menschen zusammengetan. Durch das in Beziehung sein mit anderen, kamen die ersten Käuferinnen. Ich tue mich immer noch schwer damit, von Kunden zu sprechen. Ich gehe eine Beziehung ein. Neben dem, dass das Geld, das ich erhalte, Anerkennung und Wertschätzung ausdrückt, ist der andere Aspekt eines erfolgreichen Verkaufs der Nutzen, den die Kundin hat – in meinem Fall neue Wohlfühlmomente und leise Glücksgefühle. Ein hohes Ideal, an dem ich mich auch so manches Mal stoße. Doch ist eben dieses Ideal Teil der Vision der Taschendamen: Einen Beitrag zu leisten, dass die Welt ein kleines bisschen glücklicher wird und Frauen sich ein kleines bisschen wertvoller und einzigartiger fühlen.

Den Blog nutzen, um Beziehungen aufzubauen

Meine größte Verpflichtung zur Sichtbarkeit ist mein derzeitiges LiveBook „Wo geht´s denn hier zum Licht? Episoden aus der Welt der Taschendamen.“ Mein Blog ist zur Zeit mein Hauptfokus. Es ist das geeignete Mittel, um Beziehungen aufzubauen und meine Vision bekannt zu machen. Über meine Taschendamen entstehen Gespräche über das Leben. Durch die Blogparade „Weil du wertvoll bist“ sind viele tolle Wohlfühltipps und ErMUTigungen von verschiedenen Autorinnen verfasst worden und ich freue mich schon auf das eBook, das bald erscheint.

Die großen Hürden

Meine größte Baustelle bleibt das Sichtbar werden mit Preisen. Vor kurzem konnte ich in einem Coaching wichtige Zweifler entlarven. Ein paar Tage später kamen neue… Neben dem schwirrt mir der Kopf in rechtlichen Fragen, was den Online-Handel angeht und überhaupt in Rechtsfragen immer auf dem neues Stand zu bleiben. Zum Glück gibt es Angebote wie das von eRecht.

Die große Vision

Durch die Baustellen tragen mich meine Vision und die vielen tollen Online-Challenges, die es so gibt. Das Internet bietet ein Meer an Möglichkeiten, um nicht alleine zu bleiben.

Wertvolle Challenges:

Sebastian Thalhammer: Produkt Challenge

Ulrike Giller: Freebie-Challenge

Karin Wess: 21 Tage Challenge

Sabine Piarry 21 Tage Networking Challenge

Gudrun Wegener: 14 Tage Challenge für Designer

Christina Emmer: 21 Tage Sichtbarkeitschallenge

Mein Tipp für Teilnehmer der Sichtbarkeitschallenge von Christina Emmer (Start 16.04.2016):
Du wirst unendlich viele Benachrichtigungen kriegen und alle scheinen spannend. Wenn du selbst gepostet hast, fieberst du vielleicht dem ersten Feedback entgegen. Vielleicht bist du auch enttäuscht, weil dein Post in der Menge der anderen untergeht und du keinen „gefällt mir-Klick“ erhältst. Macht nichts! Jeder Schritt zählt. Benachrichtigungen kann man notfalls deaktivieren. Wenn du kannst, schaffe dir facebook-Inseln, damit du nicht dauernd abgelenkt bist. Wenn dein Beitrag nicht geliked oder kommentiert wurde: Autsch. Und weiter geht´s! Klopf dir erst Recht auf die Schulter. Schließlich hast du einen wichtigen Schritt gemacht.

2 comments

  1. Liebe Maike,

    du schreibst sooooo schön 🙂 Danke für diesen Beitrag!
    Ich stimme mit dir total überein: jeden Tag aufstehen, kleine Schritte gehen und dem Herzen folgen. Yeah. So rocken wir.

    Sonnige Grüße Anika

    • Maike says:

      Liebe Anika, vielen Dank!!! Ich habe so lange gezögert, es zu veröffentlichen. Ich freue mich deshalb doppelt, dass du das schreibst. Über den eigenen Erfolg zu schreiben ist wirklich eine Aufgabe für sich. 🙂
      Sonnige Frühlingsgrüße zurück,
      Maike

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