Ordnung. Wohin mit den "Übrigbleibern"?

Ordnung: Wohin mit den „Übrigbleibern“?

Ordnung in der kreativen Arbeitsoase

Kennst du auch die „Übrigbleiber“? Dann ist dieser Blick hinter die Kulissen in meine kleine, kreative Arbeitsoase vielleicht das Richtige für dich. Bei mir tummeln sie sich. Doch in diesem Jahr finde ich eine Lösung. Eine Fortsetzung dieses Artikels ist geplant.

Was brauchst du an deinem Arbeitsplatz?

Wir nähern uns der Deadline von „Good Bye 2016“ von Claudia Kauscheder. Die Mission „Was brauchst du in deinem Homeoffice?“ ist mir nachhaltig präsent. Die, von der ich dachte, sie nicht zu brauchen. Mein Plan war, mich auf meinen Lorbeeren auszuruhen. Nach dem Motto „hab schon“. Wenn du öfters bei den Taschendamen vorbeiklickst, hast du vielleicht von Wilhelmine gelesen. Sie findet interessante Gründe, warum immer etwas übrig bleibt. Im März (ist dann doch schon eine Weile her…) beobachtete sie mich bei meiner ersten Um- und Aufräumaktion.

Nichts zu tun?

In den letzten Tagen schaute ich mich immer öfter um. Lag es an Claudias Erinnerung? Eine Äußerung meines Partners „Ich mag irgendwie die Tapete nicht mehr“ beschäftigte mich außerdem.

Wie gemütlich ist es hier eigentlich mit all den Übrigbleibern?

Die „Übrigbleiber“, Leiter, Bügelbrett, Armbügelbrett, kleine umherstehende Miniregale aus der Zeit meiner Dachgeschosswohnung,  schauen mich herausfordernd an. Auch die Lichtquellen sind nicht so das Gelbe vom Ei…

Auf der Suche nach Inspiration

Während meiner Suche auf pinterest nach Einrichtungsmöglichkeiten für ein Arbeitszimmer stieß ich auf einen Artikel, der als Erstes ein einheitliches Farbkonzept vorschlug. Ich bin nahe dran…Ich müsste nur ein paar Ordner austauschen. Die weißen stehen im Keller…

Für eine große Umräum- und Tapezieraktion fehlt definitiv die Kapazität. Dafür halte ich die Augen offen, wie ich nun meine „Restposten“ bewältige.

Den Übrigbleibern einen neuen Platz geben

Dafür habe ich mir die Problemfälle aufgelistet: 

  • AUch das Armbügelbrett konnte einen Platz finden.
    Kaum zu glauben: Das Armbügelbrett hat nach der Veröffentlichung des Beitrags noch einen Platz bekommen. Das ist jetzt nicht schön, aber praktisch. Kann ich ja immer noch hübsch machen. 

    Drahtfiguren der Taschendamen

  • „Schritte ins Herz“, Lager der Bücher
  • Bügelbrett
  • Leiter
  • Zeichnungen ab A3
  • vereinzelte Kleinstmöbel 
  • Licht
  • Tapete
  • Schneidemaschine (steht auch immer rum…)   
  • gut erhaltene Kleidung, die nicht mehr richtig für mich ist (noch so ein Karton)

Ich habe im Moment keine Ahnung, wohin damit. Ich halte dich hier auf dem Laufenden.

Wenn du möchtest, erzähl mir doch, wo du diese Dinge aufbewahrst, oder sie versteckst.

Nachtrag:
Manchmal ist es magisch. Das Auflisten der Problemfälle sorgte für einen plötzlichen und unerwarteten Aufräumimpuls. Ich hab zwar nun keinen Papierkorb mehr, dafür aber einen neuen Platz für Geschenkpapier, weiteres Gerolltes und tatsächlich das Armbügelbrett! Du lachst jetzt vielleicht, aber es war mir immer zwischen den Fingern…

Außerdem konnte ich zwei meiner Kleinstmöbel aufeinander stapeln und hab so dies und das neu sortiert. Ich markiere mal schnell meine Liste. 🙂

Mein Tipp:

Liste auf, was dich stört, lass´dann total los. Plane einen gemütlichen Fernsehabend und vergiss die Liste. Wenn du das nächste Mal im Arbeitszimmer vorbeikommst, kann es sein, dass du neue Möglichkeiten entdeckst. Einfach so.

4 comments

  1. Annette says:

    Sehr, sehr schön. Ich kann das gut nachvollziehen.
    Gerade in einem kreativen Raum, meinem Atelier brauche ich alles, wirklich alles. Aber nicht alles auf einmal!
    Ich habe es zum Ausgangspunkt immer gern aufgeräumt. Das kann dann natürlich nach 2 Stunden völlig anders aussehen . 🙂
    Ich habe mir mit weißen Kartons geholfen, die es dann bei der berühmten Firma plötzlich nicht mehr gab. Aber ein anderer Internet-Anbieter hat sich wohl mit dem Restposten eingedeckt. Ich habe gleich einen Schwung gekauft.
    Nun packe ich all die wichtigen Dinge in diese Kartons und staple sie übereinander.
    Die großen Sachen, wie Bügelbrett usw., habe ich im Keller verstaut, wenn ich sie nicht brauche. Dort hänge ich sie am besten an die Wand. Da warte ich jetzt auf einen Freund, de mir die Löcher für die Dübel bohrt. Gestern hat er zugesagt!
    Aber Aufräumen ist eine unendliche Geschichte … 🙂

    • Liebe Annette,
      Ja, die weißen Kartons habe ich auch. Ich versuche gerade, mich farblich festzulegen, das bringt wirklich viel Ordnung, allein optisch. Das Aufräumen unendlich ist, ist gut im Hinterkopf zu haben. Dann spart man sich den Frust, wenn man nicht fertig wird. Man kann halt nur vorübergehend fertig sein…
      Liebe Grüße
      Maike

  2. Brigitte says:

    Liebe Maike,
    das ist wieder so ein schön geschriebener Beitrag.
    Ich gehe mit Dir im Zimmer umher und sehe, wie Du Möglichkeiten findest, Übrigbleibseln auch für ein Plätzchen zu finden.
    Ein Armbügelbrett, ja, das gibt es bei mir auch irgendwo, ganz hinten, und führt daher ein ganz vergessenes Dasein.
    Bin gespannt, was Du uns noch erzählst.

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