Danke 2015!

Ein Rückblick und ein Ausblick auf 2016.

(aktualisiert am 8. Januar 2016)

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade von Marit Alke: „Was bringt 2016 Neues?“ Ich mache einen kleinen Rückblick entlang der Jahreszeiten.

 

Der Winter – Der erste Verkauf.

Nachdem im Herbst 2014 die Taschendamen geboren wurden, startet das Jahr mit dem ersten Verkauf. Es war ein schönes Gefühl zu wissen: Zwei Taschendamen machen sich auf dem Weg zu zwei Frauen, die gerade Unterstützung gebrauchen können.

Das Frühjahr – Die Taschendame als spendenbotschafterin.

Am 4. April erstellte ich für die Taschendamen eine eigene Webseite und eine Seite bei Facebook. Zuvor sammelte ich alle möglichen Ideen bei MAIpArt (MAIpArt beherbergt zur Zeit nur mein erstes Buch „Schritte ins Herz“).

Das eigenständige Jahr der Taschendamen ist also noch nicht rum!

Utensilo mit Taschendamen-Drahtfigur

Ich nähte viel und rief eine Spendenaktion ins Leben: Den Erlös für den Verkauf einer Dame habe ich an die Parkinson-Gesellschaft  gespendet, insgesamt 120,00€. Ein dickes Dankeschön an die Käuferin. Sie hat die vier Damen wiederum weiter verschenkt. Was für eine schöne Geste!

Im Laufe des Frühjahrs haben die Damen endlich auch ganz konkret, zum Anfassen ihren Körper erhalten. Gab es ihn zuvor nur digital, gibt es ihn nun auch aus Draht.

Der Sommer – Der wahre Wert.

Im Sommer folgte eine lange Pause. In der ich aber mit einer wundervollen Überraschung belohnt wurde: Ich bekam Post! Nicht nur irgendeine Post, nein, einen handgeschriebenen, zweiseitigen Brief, in dem sich eine Kundin für ihre Taschendame bedankte. Das war aber noch nicht alles: Ein paar Tage später bekam ich von ihr Blumen. Das war der Moment, in dem wusste: Genau das ist die Mission einer Taschendame. Eben nicht nur Tasche oder Spielerei. Wenn eine Taschendame ihre Mission gut erfüllt, bringt sie dich weit nach vorne. Der wahre Wert von ihr ist die Rückbesinnung auf die eigene Kraft, auf die eigene Wertschätzung. 

Der Herbst – Die Taschendamen zeigen Persönlichkeit.

Buchcover_final_altIm Herbst nehme ich an der Sichtbarkeitschallenge von Christina Emmer teil. Drei intensive Wochen, durch die ich Anfange die Taschendamen in einem neuen Licht zu sehen. Seit dem 30. Oktober schreibe ich live, unlektoriert und ziemlich spontan – dank Katja Glöckler – Taschendamengeschichten. Nach Kopf und Körper erhalten sie nun ihre Seele und Persönlichkeit. Ist es da überraschend, dass die Damen genau in diesem Monat ihren ersten Geburtstag feierten? Von mir nur leider ziemlich unbemerkt, im Vorbeigehen, ein flüchtiger Sternschnuppengedanke „Du, die müssten jetzt ein Jahr alt sein“. Aber so ist das manchmal. Besonders wertvolle Augenblicke sind sehr leise und brauchen vielleicht auch nicht laut gefeiert werden.

Danke an alle treuen Leserinnen! Schön, dass ihr da seid!

DAnkbarkeit – einfach Danke und Fertig?

Vor meinen Augen sehe ich die Stars auf die Bühne gehen, wie sie ihren Bambi, Oscar oder Ähnliches entgegen nehmen und sich bedanken, dabei mehrere Menschen aufzählen und einige besonders (und hoffentlich niemanden vergessen). Ich sehe mich auch gerade auf die Bühne laufen und nehme meine „Trophäe“ entgegen und die heißt Liebe und Verbundenheit. Es gibt viele Menschen, bei denen ich mich bedanken möchte. Soll ich auch einfach eine Liste aufstellen und fertig? Kommt das an? Vielleicht halte ich auch ersteinmal „Taschendamen-Rat“. In vieler Hinsicht sind sie einfach schlauer und direkter als ich.

2016 – Treue und Stabilität.

Ich konnte es nicht lassen und habe das „Welches ist das Wort des Jahres Spiel“ mitgemacht und das Wort lautete „Treue“. Mein erster Gedanke war: „Wie unspektakulär. Das wird langweilig.“ Nun, wo ich über 2016 nachdenke, bekommt es doch noch eine andere Richtung.

Diesen Dingen bleibe ich 2016 treu:

  • Ich verkaufe von Herz zu Herz. Eine Taschendame bleibt eine Herzensangelegenheit, individuell, persönlich, von Mensch zu Mensch. Keine Massenware.
  • Bis November 2016 schreibe ich Taschendamen-Geschichten. Live Leserinnen bekommen weiterhin einen besonderen Gutschein. Hier kann man sich eintragen.
  • Im „Heimstudio“ nehme ich weiterhin Taschendamen-Geschichten als Podcast auf.
  • Die Taschendamen-Geschichten finden eine Buchform. Welche, wie und wann ist noch offen.

Diesen Fragen werde ich nachgehen:

  • Soll es eine „Profi-Version“ Podcast geben?
  • Soll es ein gedrucktes Taschendamen-Buch geben?
  • Soll es Postkarten zum Verkauf geben?
  • Sollen die Geschichten noch mehr zum Mitmachen anregen?
  • Wie und wo finde ich Frauen, die die Taschendamen lieben?
  • Wie und wo finde ich die Frauen, für die eine Taschendame eine echte Bereicherung ist?
  • Wie gestalte ich den individuellen Wohlfühlinhalt?
  • Wie finde ich einen entspannten Rhythmus zwischen Hauptberuf und Nebentätigkeit?
  • Soll es „offline“-Tätigkeiten geben? Ausstellungen? Lesungen? Wenn ja, wie und wann?
  • Wie wäre es mit einem Taschendamen-Fotoshooting?

In die Antworten werde ich ganz entspannt hineinleben. Inspiriert hat mich dazu ein Zitat von Rilke. Darüber wird Neujahr übrigens auch Taschendame Liselotte schreiben.

Ich wünsche dir von Herzen einen würdevollen Rückblick auf das vergangene Jahr und eine große Dosis Dankbarkeit dir selbst gegenüber und ein starkes 2016!


Bist du neugierig auf einen Rückblick in Bildern? Dann schaue hier. Es ist ein Beitrag zur Blogparade von Artilda.

 

2 comments

  1. Marit Alke says:

    Hallo Maike,

    frohes neues Jahr erstmal! Und danke, dass du bei meiner Blogparade mitgemacht hast. Das ist ja sehr spannend, was du machst – nicht alltäglich und sicher toll für deine Kunden! Super finde ich deinen Ansatz, in die Antworten auf deine ganzen Fragen „hineinzuleben“ – statt sie jetzt schon alle im Voraus parat zu haben. Das merke ich mir!

    Alles Gute für 2016!

    Herzliche Grüße
    Marit

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